Coaching Selbstannahme

Was wäre, wenn Deine Träume wahr würden?

was wäre, wenn...? Text auf schillerndem Grund. ©Johanna Ringe 2019 www.dein-buntes-leben.de

Was wäre, wenn das, was Dich immer wieder drückt, weder Schuldgefühle, noch Reue noch Dein schlechtes Gewissen wären, sondern Deine ungelebten Träume?
Was wäre, wenn es nicht um Durchhalten, Aushalten und Erkämpfen ginge, sondern um Zulassen, Loslassen und Mitschwingen?
Was wäre, wenn nicht die vielen verrückten Ideen Deiner verantwortungsvollen Tätigkeit ins Gehege kämen, sondern umgekehrt: wenn Deine Arbeit Deine Kreativität behinderte?
Was wäre, wenn das nicht eine momentane Laune wäre, eine Schnapsidee, ein Urlaubstraum, geboren aus der Langeweile der Routine und der Überarbeitung eines kreativen Geistes, sondern die Wahrheit?

Was wäre, wenn Du in Wirklichkeit ganz anders wärst?

Was wäre, wenn Du diesen scheinbar ketzerischen Gedanken einen Raum und eine Zeit geben könntest, um sie zu überprüfen?

Wir alle haben Träume und Befürchtungen. Sie nutzen uns, in dem sie die scheinbare Realität immer wieder infrage stellen, und uns die Möglichkeit geben, Anpassungen vorzunehmen in unserem Leben. Viele Träume verlieren ihre Anziehungskraft sofort, sobald wir etwas länger über sie nachdenken, konkreter werden in unseren Plänen. Dabei kommen ihre negativen Konsequenzen zutage und wir wägen unsere Verluste und Gewinne gegeneinander ab.

Vereinfacht ausgedrückt: nicht jeder Traum passt in unser Leben.

Ein Ferrari mag ein verlockendes Auto sein, aber äußerst unpraktisch für jemanden, der keine eigene Garage und kein Geld für Sprit hat, in einer Innenstadt wohnt sowie regelmäßig größere Mengen Getränkekisten transportieren muss. Für jemanden, der am liebsten den ganzen Tag Auto fahren würde, sich beruflich mit Autos auseinandersetzt, über die notwendigen Ressourcen verfügt und in der Nähe einer Rennstrecke wohnt, ist der Ferrari hingegen kein so unsinniger Traum.

Wir bekommen spätestens gegen Ende unserer Schulzeit beigebracht, unsere Pläne möglichst realitätsnah zu gestalten.

„Folge Deinen Träumen!“ bleibt ein Spruch für Sofakissen oder Schlafanzug. Gut, wenn alle Kinder Feuerwehrleute oder Rennfahrer würden, die sich das einmal ausgemalt haben, hätten wir einen massiven Arbeitskräftemangel an anderer Stelle. Es gibt eben auch die Träume, die nicht aufgeben. Die uns verfolgen. Die wir uns oft selbst nicht einmal eingestehen.

Aber wovor haben wir Angst?

Wir fürchten unsere Sicherheit zu verlieren, unser vertrautes Umfeld. Die meisten von uns brauchen ein Trauma, eine schwere Krankheit, den Tod eines geliebten Menschen o. ä. um zu begreifen, dass diese Sicherheit eine Illusion ist. Und wenn diese Sicherheit eine Illusion ist, was genau hindert uns denn dann daran, unseren Träumen die Tür zu öffnen?

Mit dieser und den eingangs gestellten Fragen möchte ich Dich einladen, unabhängig von Silvester, rundem Geburtstag oder ähnlichem, über Dein Leben nachzudenken. Dir wirklich Zeit zu nehmen, Dich frei zu machen von den eingeimpften und anerzogenen Zweifeln und angeblichen Pflichten, um einmal ganz offen über Deine Träume und Dein Leben zu sinnieren. Allein oder mit einem wohlgesonnenen Gegenüber, mit offenen Ohren und offenem Geist. Kein Cheerleader, der alles abnickt, sondern so objektiv wie möglich, offen für Neues und mit realistischem Blick auf Deine Gegebenheiten. Gemeinsam sich auf Schatzsuche begeben und ehrlich nachdenken.

Über Dein Leben und Deine Träume: was wäre, wenn …?

Herzlichst, wo immer Du gerade träumst,

Unterschrift Johanna (c) Johanna Ringe 2014 ff. www.dein-buntes-leben.de

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