Das ist doch kein Zustand! Text auf Baustellenphoto. ©Johanna Ringe 2019 www.dein-buntes-leben.de

Das ist doch kein Zustand! Der lange Nachhall

Viele von uns sind extrem geräuschempfindlich. Plötzlich einsetzenden Sirenen, Fehlzündungen und ähnliches schocken uns und unser schlimmster Albtraum ist eine Baustelle in der eigenen Wohnung. Der Dreck! Der Geruch! Der Zustand legt uns förmlich lahm: Konzentration oder klare Gedanken sind einfach unmöglich in dieser Situation.

Es wird gehämmert und geflext, überall ist Staub und unsere Sinne sind in Aufruhr.

Je nachdem wie lange sich das hinzieht werden wir krank oder brauchen zumindest eine längere Erholungsphase bis wir wieder voll in unserer Kraft sind. Die Sisyphusarbeit des immer wieder Putzens macht uns schier wahnsinnig und noch schlimmer ist nur der Lärm. Dumpfes Grollen, das wir in den Knochen spüren. Nervenzerfetzendes Kreischen von gequältem Metall. Schräges Pfeifen und fremde Stimmen. Unregelmäßige Pausen die sich unserer Kontrolle entziehen. Alle unsere Sinne befinden sich im Belagerungszustand.

Dann, unverhofft, hat es ein Ende.

Bei der Arbeit: wer gibt Dir hitzefrei? Text vor Photo von Glas mit Himbeerwasser in der prallen Sonne. ©Johanna Ringe 2019 . www.dein-buntes-leben.de

Die Arbeit brennt – aber wer gibt Dir hitzefrei?

Das Dumme am Erwachsensein ist, dass man für sich selbst und sein Handeln allein verantwortlich ist.
Das Gute am Erwachsensein ist, dass man für sich selbst und sein Handeln allein verantwortlich ist.

Ich gebe mir heute nachmittag hitzefrei. Ich erlaube mir als Selbständige einen freien Tag von der Arbeit. Verantwortungsvoll schreibe ich wenigstens mein Blog, und plane bereits, nachzuarbeiten was heute liegen bleibt. Wenn ich eine Klimaanlage hätte, oder ein Kellerbüro, dann würde ich diesen Tag (und den morgigen) sicher anders verbringen. Aber sich auch bei der Arbeit den Gegebenheiten entsprechend so zu verhalten, dass es Dir nicht schadet, sondern langfristig sinnvoll ist, das ist doch erwachsen, oder?

Selbstfürsorge ist erwachsen – denn Du bist für Dich und Dein Handeln selbst verantwortlich.

Dazu gehört Deine körperliche Unversehrtheit genauso wie Dein Seelenfrieden und Deine Verantwortung der Gesellschaft und Deiner Nächsten gegenüber. Oder etwa nicht? Deshalb funktionieren solche Berufe, in denen man projektbezogen mal recht wenig Arbeit hat, dann wieder an sechs bis sieben Tagen in der Woche lange Schichten einlegen muss. Weil…

Blog-Geburtstag (mit Gewinnspiel): Photo von buntem Rosenstrauss auf Mosaiktisch. ©Johanna Ringe 2019 www.dein-buntes-leben.de

Der 5. Blog-Geburtstag: Gewinne ein Coaching!

Am 30.April 2014, vor genau fünf Jahren und einem Tag, ist der erste wöchentliche Beitrag auf diesem Blog erschienen. Gestern war also schon der 5. Blog-Geburtstag und anlässlich dieses Jahrestages gibt es ein Gewinnspiel! Ich verlose wie jedes Jahr unter den Lesern dieses Bunten Blogs ein Coaching!Es kommt mir immer noch unglaublich vor, dass ich vielinteressierte Renaissance-Seele bereits seit fünf Jahren jeden Mittwoch (bis auf wenige Ausnahmen) blogge… und noch viel unglaublicher, dass es Euch gibt, meine Leser! Wenn ich einen Kommentar lese, oder eine Person mich anspricht und erzählt, dass mein Blog gut tut oder hilfreich ist, dann fühle ich mich beschenkt und reich. Danke! Danke für Deine Aufmerksamkeit und Zeit – jetzt drücke ich Dir die Daumen für den Blog-Geburtstag:

Der wichtigste Termin! ©Johanna Ringe 2019 www.dein-buntes-leben.de

Der wichtigste Termin im Kalender!

Du fragst Dich sicher, woher ich Deinen Termin oder Kalender kenne bzw. was Du mit meinem Terminkalender zu tun haben könntest… nun, wenn Du eine sensible, aussergewöhnlich aufnahmefähige Person bist – wenn Du nicht zum ersten Mal hier im Blog stöberst, dann bist Du das vermutlich – dann ist Dein wichtigster Termin auch mein wichtigster Termin. Und, Ladies and Gentlemen, hiiiier iiiist….(Trommelwirbel)….:
Die notwendige Pause!
Viel zu oft denken wir nur an

3 gute Gründe für Kopfhörer. Text über blassem Foto von J. mit Kopfhörer im Zug. ©Johanna Ringe 2019 www.dein-buntes-leben.de

3 gute Gründe für Kopfhörer

Genauer: gute Gründe für Kopfhörer auf Reisen! Vielleicht gehörst Du zu den Menschen, die sich über kopfhörernutzende Mitreisende aufregen. Unter Umständen, wegen der anstrengenden „Restmusik“, mit der diese ihre Umgebung beglücken, wenn sie keine hochwertigen Kopfhörer benutzen. Oder aber aus anderen Gründen. In jedem Fall kannst Du den Spiess ja mal umdrehen: Setz doch selbst mal Kopfhörer auf!Die Vorteile sind zahllos und größtenteils offensichtlich. Neben der eigenen Geräuschkulisse gibt es

Kreis ums Feuer: Komm ans Feuer, Liebes. Text über Foto von Lagerfeuer in der Dämmerung. ©2019 Johanna Ringe www.dein-buntes-leben.de

Dein Kreis ums Feuer – wo und mit wem?

Komm, setz Dich ans Feuer, mein Herz. Komm zu mir, ich möchte Dir was erzählen. Schüttle Deine Beine aus, such Dir einen bequemen Platz neben mir, hier hast Du eine schöne Tasse heißen Tee. Wenn Du mehr möchtest kannst Du Anna oder Peer fragen, die sind heute mit Tee dran. Und jetzt hör zu:Seit Urzeiten treffen wir uns im Kreis ums Feuer. Wir tun es um zu essen, zu trinken, uns zu wärmen. Aber wir tun es auch, um uns auszutauschen. Wir erzählen uns unsere Tage, unserer Erlebnisse und Abenteuer. Wir teilen unsere Trauer und unsere Freude am Feuer. Wir beginnen Freundschaften und beenden Fehden am Feuer. Wir erzählen unseren Kindern die wirklich wichtigen Geschichten, und wir erzählen sie einander, wenn einer von uns sie vergessen zu haben scheint. Wir fangen einander auf am Feuer, spenden uns Trost und sagen doch immer wieder furchtlos die Wahrheit – in welcher Form auch immer sie sich uns gerade präsentiert.Nun fragst Du mich zurecht: aber wann und wo habe ich verheiratete und arbeitende Mutter zweier Kinder mit Eigentumswohnung in der Vorstadt die Gelegenheit mich ans Feuer zu setzen? Und mit wem? Du hast recht, heute ist unser Leben weit vom Feuer entfernt.

Faulheit ist die Mutter des Fortschritts. Foto von dösender Katze. ©Johanna Ringe 2019 www.dein-buntes-leben.de

Wilde These: Faulheit ist die Mutter des Fortschritts!

Heute werfe ich mal nur eine These in den Raum und hoffe auf eine rege Diskussion, am liebsten hier in den Kommentaren:Die menschliche Faulheit ist die Mutter des Fortschritts.Die meisten Hochbegabten sind sehr effizient, allein schon, weil sie unnötigen Arbeitsaufwand und Energieverbrauch vermeiden wollen. Daher der geradezu legendäre Optimierungszwang vieler Hochbegabter, über den ihre Kollegen und Mitarbeiter oft fluchen. „Das haben wir immer schon so gemacht, warum sollten wir das jetzt ändern? Never change a running system!“ Das sind Sätze, die die meisten von uns zuverlässig auf die Palme bringen. Wir begreifen nicht, wieso die menschliche Abneigung vor Veränderungen, der Wunsch nach der Sicherheit des Altbekannten, bei vielen Menschen so viel stärker ist, als der Wunsch, Zeit und Energie zu sparen durch eine Veränderung hin zur Effizienz.Sobald also bei einem Menschen die Faulheit lauter schreit, als die Angst vor Veränderung, findet Fortschritt statt.Was hat nun die Hochbegabung damit zu tun?

Verarbeitung bruacht ihre Zeit: Zeichnung einer Frau die sich an eine Begegnung mit Elefanten erinnert... ©Johanna Ringe 2019 www.dein-buntes-leben.de

Lass deiner Verarbeitung ihre Zeit!

Alle Erfahrungen, die Menschen machen, müssen sie auch verarbeiten. Dazu brauchen wir mal mehr, mal weniger Zeit. Hochsensible brauchen grundsätzlich etwas mehr Zeit dafür, weil sie einfach wesentlich mehr Informationen ungefiltert oder weniger gefiltert aufnehmen als andere in einer vergleichbaren Situation. Je emotionaler und intensiver eine Erfahrung ist, umso wichtiger und komplexer ist auch die Verarbeitung.Selbst wenn es schöne Erfahrungen waren, bleiben es viele Eindrücke deren Verarbeitung schlicht Zeit braucht. Das kann dazu führen, dass Du Dich nach einem Urlaub fühlst, als bräuchtest Du einen weiteren Urlaub um Dich zu erholen. Wie kann es sein, dass Hochsensible nach einem ereignisreichen Zeitraum einfach länger brauchen, um all das zu verarbeiten was sie erlebt haben, als sie selbst glauben?Auch viele Hochsensible feiern gerne Geburtstage, gehen gerne tanzen und mögen Konzerte. Sie haben Hobbys, Familien und Freunde, und die gleichen …

Workshops bei Johanna Ringe, Planung 2019 . ©Johanna Ringe 2019 www.dein-buntes-leben.de

Workshops für (D)ein glücklicheres Leben

Du erkennst Dich in der Suche nach Abwechslung, der Abneigung gegen Routine und der Begeisterung für die unterschiedlichsten Themen wieder – Du vermutest also, Du wärst vielbegabt? Hier auf meiner Website findest Du viele Informationen zu dem Thema, auch Literaturempfehlungen. Am deutlichsten und sinnvollsten lässt sich das aber immer noch im Austausch mit anderen vielbegabten Renaissance Seelen herausarbeiten. Darum biete ich auch dieses Jahr wieder Workshops an. (Für die Nicht-Vielbegabten gibt es unten auch noch was!)
Tagesworkshops und Abende – für jeden Geschmack und jeden Terminkalender etwas.

Kritik: "Darf ich dazu was anmerken?" als Satz zu zwei sich unterhaltenden Menschen. ©Johanna Ringe 2018 www.dein-buntes-leben.de

Kritik! Wie kritikfähig bist Du?

(…)Nebenbei bemerkt: Kritiklosigkeit, also kritiklos und unkritisch zu sein ist auch keine gute Idee. Selbst zu denken und Dinge zu hinterfragen ist mindestens genauso wichtig, wie die Fähigkeit mit Kritik angemessen umzugehen. Das muss ich hochbegabten Menschen selten erzählen. Aber der Umgang mit Kritik ist für die Hochbegabten oft besonders schwer. Warum ist das so? Wir selbst kritisieren uns, sobald wir unsere Fehler erkennen. Das passiert oft unbewusst und so nebenbei, aber dadurch wirkt Kritik durch andere wie eine Wiederholung und Verstärkung.
Dazu kommt noch, dass die Sachebene und die Gefühlsebene vermischt werden. Wir haben fast alle gelernt, dass Lob ein Ausdruck von Anerkennung unserer Person ist, und so ist Kritik automatisch mit Ablehnung unserer Person assoziiert. Selbst wenn es in den meisten Fällen nur eine Kritik unseres Verhaltens ist, gefühlt ist es Kritik an uns.

Skepsis: Katze, die ein Auge halb offen hat, während sie gemütlich in einer Decke liegt. ©2018 Johanna Ringe www.dein-buntes-leben.de

Heute mal mit Skepsis

Heute bin ich sehr skeptisch. Nicht irgendetwas oder irgend jemand speziellem gegenüber, sondern so generell. Kennst Du auch Tage, an denen es zwar keinen erkennbaren Anlass dafür gibt, Du aber mit einer eher zurückhaltenden Grundstimmung durchs Leben gehst? Nicht wirklich mit schlechter Laune, nicht wirklich depressiv oder traurig oder verstimmt, sondern eher misstrauisch. Sowie meine Katze auf dem Foto nur ein Auge öffnet bzw. nur ein Auge schließt und mit dem anderen ihre Umgebung im Blick behält. Nein, ich warte nicht darauf, dass etwas schief geht. Ich bin auch nicht

Foto von Stopschild als Symbol für den persönlichen Befriedigungspunkt der Vielbegabten. ©2018 Johanna Ringe www.dein-buntes-leben.de

Befriedigungspunkt: bis hierher & nicht weiter, Vielbegabte!

Wie im Blog zum roten Faden versprochen soll es heute um den Punkt gehen, bis zu dem ein Scanner in ein Thema eintaucht. Ich nenne diesen Punkt gerne „persönlichen Befriedigungspunkt“ – allen offensichtlichen Assoziationen zum Trotz, denn er ist genau das: der Punkt, an dem Vielbegabte mit einem Thema fertig sind, weil sie sich befriedigend damit befasst haben. Sie sind mit sich und der Thematik zufrieden, und suchen neue Herausforderungen. Dabei spielt die Meinung der anderen, ob sich der Vielbegabte ausreichend mit dem Thema befasst habe, absolut keine Rolle. (Höchstens bei der emotionalen Verfassung des Scanners in der Umbruchsituation, nicht aber mit der persönlichen Befriedigung!)
Jeder Vielbegabte kann diesen Punkt, wenn er sein bisheriges Leben genauer anschaut, erkennen.