persönliche Freiheit: ein Photo von buntem Himmel über dem Meer. (c)2017 Johanna Ringe www.dein-buntes-leben.de

Deine persönliche Freiheit?

Heute mal nur eine einzige Frage, als Anregung:
Wer oder was definiert Deine persönliche Freiheit?

Lass diese Frage erst einmal auf Dich wirken. Lass sie Dich begleiten, ohne allzu schnelle Antworten zu geben und das Thema „abzuhaken“. Zerlege sie in einzelne Bestandteile, finde Deine persönlichen Antworten, und lass mich wissen, was sie mit Dir macht, diese Frage…

Wellen -Modell des Lebens: eine gezeichnete Spirale, auf der Strichmännchen in div. Situationen zu sehen sind. (c) 2017 Johanna Ringe , www.dein-buntes-leben.de

Es ist ein Wellen-Modell!

(…) Manche Wellen sind immer berechenbar, wie unsere Jahreszeiten, Tag und Nacht, oder auch das eigene Schlafbedürfnis. Andere kommen uns erst einmal chaotisch und unberechenbar vor, nach einiger Zeit stellen wir aber doch eine gewisse Ordnung fest. Zum Beispiel in unserer Laune, unserer Libido, oder unserem Wunsch nach Einsamkeit und Stille. Je besser wir uns selbst kennen, je klarer wir uns sehen und unsere Lieblingsmenschen, desto vertrauter sind uns die Zyklen und Wellen.
Zu Lernen ist die Akzeptanz, dass es ist, wie es ist. Bei Dir selbst, und beim Gegenüber.
Es ist ein Wellenmodell, und deshalb darf ich meinen Perfektionismus in die Wüste schicken. An manchen Tagen bin ich spontan, fröhlich, extrovertiert und unproduktiv. An anderen bin ich zurückhaltend, ordnungsliebend, effektiv, introvertiert und leicht zu irritieren. Dann wieder bin ich nach innen gewandt und suche die Einsamkeit. Das kann mit hormonellen Zyklen zusammenhängen, mit dem Mond, aber oft auch mit dem, was das Leben mir so präsentiert. (…)

Gedanken, bildlich dargestellt durch ein Foto der Autorin mit darübergelegten Feuerwerk, Sternen und Spiralen (c)Johanna Ringe 2017 www.dein-buntes-leben.de

Gedanken über Gedanken

(…) Gedanken haben keine Begrenzungen, sie können auf Teppichen fliegen, in dunkle Höhlen tauchen oder ferne Galaxien entdecken, das alles ist Deinen Gedanken möglich, und dann…
Dann kommt Dein Verstand. Er reguliert. Er zensiert. Er ordnet ein. Er katalogisiert und verwirft.
Das, was nach diesem Prozess von Deinen wilden, magischen Gedanken übrig bleibt, das ist Dein Leben.

Denn Gedanken werden Worte, Worte werden Taten, Taten werden Gewohnheiten und Gewohnheiten werden Dein Leben. Je mehr Du Dich darin übst, keine Entscheidung zu fällen, Deine Gedanken gleichwertig ihre Bahnen ziehen zu lassen, desto bunter wird also Dein Leben. Denn Dein Verstand ist Dein Werkzeug. Er katalogisiert in Deine Schubladen. Er reguliert nach Deinen Wertvorstellungen. Er zensiert nach Deiner Moral. (…)

Foto von Seifenblasen vor Laub mit Schriftzug: Komm Spielen! (c)2017 Johanna Ringe www.johanna-ringe.coach

Los, komm jetzt Spielen!

(…) Jedenfalls plädiere ich entschieden für mehr Spielen im Alltag. Je mehr Verantwortung Du trägst, je verspannter Deine Schultern sind, um so wichtiger ist es, in der Spielzeugabteilung nach Inspiration zu schauen. Denn nicht um Wettbewerb oder Gewinn geht es, sondern um das selbstvergessene Spiel. Das Ziel eines solchen Spiels ist das Spielen selbst, es kann Dich in Flow bringen und so in kurzer Zeit wie ein Urlaub auf Dein ganzes System wirken. Und das in nur 5 Minuten…

Schriftzug Let's talk about Sex, darunter eine Zeichnung von einem Paar, das gerade in ein Bett steigen will. (c) 2017 Johanna Ringe www.dein-buntes-leben.de

Let’s talk about Sex – ein hochsensibles Thema?

Let’s talk about Sex, Baby, let’s talk about you and me…
Nein nein, nicht über hypothetischen Sex mit unser beider Beteiligung, sondern über realen Sex, den Sex, der in Deinem Schlafzimmer passiert. Du windest Dich innerlich ein bisschen? Möchtest einerseits gar nicht weiterlesen, tust es dann aber doch? Klar, das kennen wir alle: irgendwie ist das ein schwieriges Thema für fast alle Menschen in unserer Gesellschaft… dieses Fass will ich hier gar nicht aufmachen. Mir geht es (fast) nur um den Sex von und mit Hochsensiblen.
Mit Hochsensiblen kann Intimität oft komplizierter sein, muss es aber nicht. Im Gegenteil.

Ein Beziehungsgeflecht aus Mitmenschen (c)2017 Johanna Ringe www.dein-buntes-leben.de

Die Sache mit den Mitmenschen…

Der Mensch ist ein zoon politikon, ein geselliges Lebewesen. Wir stehen nie allein, wir haben Mitmenschen: Herkunftsfamilie, Wahlverwandtschaft, Kollegen… wir interagieren. Selbst in reduzierter Umgebung wie einem Kloster findet doch in der Regel eine Gemeinschaft aus einigen Menschen zusammen. Noch dem Forscher des abstrusesten Gebietes stehen Kollegen oder Geldgeber zur Seite. Wir entkommen der Gemeinschaft immer nur vorübergehend.
Wollen wir der Gemeinschaft denn überhaupt entkommen?

Bild vom Hund im Bettchen mit dem Wort "Pause" darüber. (c) Johanna Ringe 2017 www.dein-bunte-leben.de

Pause machen

Heute muss die Bloggerin mal Pause machen. Das Leben ist so fordernd und voller Menschen und Dinge, die mich beeinflussen. Da bleibt manchmal irgendetwas auf der Strecke, und heute sind es meine Worte. Selten genug kommt das vor, es ist etwas irritierend. Aber ich übe mich in Akzeptanz. Und Stille, innerer und äusserer Stille. Das […]

Zeichnung einer unterm Baum sitzenden lächelnde Pippi Langstrumpf. Text: Mehr freie Zeit für Lustifikation! (c) Johanna Ringe 2016 www.dein-buntes-leben.de

Feierzeit oder freie Zeit?

Freie Zeit ist selten geworden… ob es am Alter liegt, an schlechterer körpereigener Abwehr, oder am Laster des Erwachsenseins weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass freie Zeit ungeheuer wichtig ist für die Seele, den Geist und den Körper. Wie jeder Muskel den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung braucht, so brauchen auch Verstand und Gefühl […]

Hässliche trostlose Halle mit Schriftzug "Hässliche Räume" (c)Johanna Ringe 2016 www.dein-buntes-leben.de

Ich hasse hässliche Räume!

Immer mal wieder begegnen mir Umgebungen, die schwer zu ertragen sind. Bevölkert von netten Menschen, Schauplatz angenehmer Dinge – aber unerträglich hässlich in ihrer Schäbigkeit, ihrer Trostlosigkeit oder einfachen Geschmacklosigkeit. Ob ein Hundevereinsheim oder ein Warteraum, ein Café oder ein Hotelzimmer, gemeinsam ist diesen Räumen eine wahre Flut von Unerträglichkeiten.
Ich bin nicht alleine mit meinem Hass auf hässliche Räume!

Im Gegenteil: auf jeden, der mit völligem Unverständnis auf meine Ausbrüche reagiert, kommen mindestens drei Menschen, die mir vehement zustimmen. Das hat mich dazu gebracht, genauer hinzuschauen: wieso stoßen mich hässliche, trostlose Räumlichkeiten so ab? Seitdem ich das Phänomen der Hochsensibilität auch aus theoretischer Sicht kennenlernen durfte, ist mir diese Abneigung deutlich klarer geworden.

Sich in einem Buch verlieren und verändert wiederfinden (c)Johanna Ringe 2016 www.dein-buntes-leben.de

Manchmal musst Du Dich in ein Buch stürzen!

Manchmal muss man einfach mal alles stehen und liegen lassen, die Türe schliessen, Essen und Trinken auf ein praktisches Minimum (vorwiegend krümelfrei) reduzieren und in Greifweite lagern, sich auf ein Sofa oder in einen Ohrensessel kuscheln und in einem Buch versinken.
Diese Jahreszeit ist dafür so gut geeignet wie jede andere, hat aber einen besonderen Charme aufgrund der Kerzendichte und der kurzen Tage.
Wie lange ist es her, dass Du Dich in einem Buch verloren und dann, verändert, wiedergefunden hast?

Scanner mit Selbstdisziplin (c)Johanna Ringe 2016 www.dein-buntes-leben.de

Scanner haben keine Selbstdisziplin? Bulls*#%!

(…) Vermutlich haben diese oder ähnliche Vorwürfe bei Dir das Gefühl hinterlassen, Du könntest nichts richtig machen, nichts zuende bringen und mit Dir wäre irgendetwas Grundlegendes nicht in Ordnung. Die Worte „Disziplin“ und „Selbstdisziplin“ jagen Dir Schauer über den Rücken und triggern Dein Trotzverhalten. Klingt das vertraut? Willkommen im Club! Und vor allem: Alles ist in Ordnung mit Dir! (…)
Meiner Meinung nach haben Scannerpersönlichkeiten durchaus Selbstdisziplin, wie jeder andere auch. Nur ist es für Nicht-Scanner oft unbegreiflich, wo diese zutage tritt: (…)