Ab in den Urlaub als Text auf Photo von Johanna im Urlaub. ©Johanna Ringe 2019 www.dein-buntes-leben.de

Ab in den Urlaub!

Selbstverständlich sind wir erwachsen, wir tragen Verantwortung, von uns hängen Dinge ab und andere Menschen verlassen sich auf uns. Wir sind keine sorglosen Kinder mehr. Aber wir haben immer noch menschliche Bedürfnisse, die sich gar nicht so sehr geändert haben: wir wollen geliebt werden, wir wollen gesehen und gehört werden, wir wollen selbstbestimmt interessante Dinge tun. Und dann noch die ganz normalen Bedürfnisse wie Entspannung, Essen, ein Dach über dem Kopf, Pausen, Abwechslung, Sicherheit, neues lernen, Verlässlichkeit … In unserem schnell getakteten Arbeitsalltag gehen wir oft über unsere Bedürfnisse hinweg. Viel zu oft.

Wie tun unserer Effektivität einen Gefallen, wenn wir mal eine Pause von ihr machen.

Also, ob Du noch Dein Sommer Urlaub vor Dir hast oder Dir nur ein Wochenende zur Verfügung steht, nutze es weise.

Was, wenn alles gut geht?

Du hast eine Idee. Etwas ganz besonderes. Du erzählst jemandem davon, bekommst Zuspruch. Du recherchierst, prüfst und rechnest, ob sie umsetzbar ist. Du planst. Doch irgendwann im Laufe der Entwicklung kommst Du an einen sehr schwierigen Punkt: Du zweifelst. Du hast Angst, zu versagen. Zu scheitern. Erfolglos zu sein mit Deiner Idee, Deinem Baby. Aber was, wenn alles gut geht?Was, wenn Du erfolgreich bist?

Kreis ums Feuer: Komm ans Feuer, Liebes. Text über Foto von Lagerfeuer in der Dämmerung. ©2019 Johanna Ringe www.dein-buntes-leben.de

Dein Kreis ums Feuer – wo und mit wem?

Komm, setz Dich ans Feuer, mein Herz. Komm zu mir, ich möchte Dir was erzählen. Schüttle Deine Beine aus, such Dir einen bequemen Platz neben mir, hier hast Du eine schöne Tasse heißen Tee. Wenn Du mehr möchtest kannst Du Anna oder Peer fragen, die sind heute mit Tee dran. Und jetzt hör zu:Seit Urzeiten treffen wir uns im Kreis ums Feuer. Wir tun es um zu essen, zu trinken, uns zu wärmen. Aber wir tun es auch, um uns auszutauschen. Wir erzählen uns unsere Tage, unserer Erlebnisse und Abenteuer. Wir teilen unsere Trauer und unsere Freude am Feuer. Wir beginnen Freundschaften und beenden Fehden am Feuer. Wir erzählen unseren Kindern die wirklich wichtigen Geschichten, und wir erzählen sie einander, wenn einer von uns sie vergessen zu haben scheint. Wir fangen einander auf am Feuer, spenden uns Trost und sagen doch immer wieder furchtlos die Wahrheit – in welcher Form auch immer sie sich uns gerade präsentiert.Nun fragst Du mich zurecht: aber wann und wo habe ich verheiratete und arbeitende Mutter zweier Kinder mit Eigentumswohnung in der Vorstadt die Gelegenheit mich ans Feuer zu setzen? Und mit wem? Du hast recht, heute ist unser Leben weit vom Feuer entfernt.

Faulheit ist die Mutter des Fortschritts. Foto von dösender Katze. ©Johanna Ringe 2019 www.dein-buntes-leben.de

Wilde These: Faulheit ist die Mutter des Fortschritts!

Heute werfe ich mal nur eine These in den Raum und hoffe auf eine rege Diskussion, am liebsten hier in den Kommentaren:Die menschliche Faulheit ist die Mutter des Fortschritts.Die meisten Hochbegabten sind sehr effizient, allein schon, weil sie unnötigen Arbeitsaufwand und Energieverbrauch vermeiden wollen. Daher der geradezu legendäre Optimierungszwang vieler Hochbegabter, über den ihre Kollegen und Mitarbeiter oft fluchen. „Das haben wir immer schon so gemacht, warum sollten wir das jetzt ändern? Never change a running system!“ Das sind Sätze, die die meisten von uns zuverlässig auf die Palme bringen. Wir begreifen nicht, wieso die menschliche Abneigung vor Veränderungen, der Wunsch nach der Sicherheit des Altbekannten, bei vielen Menschen so viel stärker ist, als der Wunsch, Zeit und Energie zu sparen durch eine Veränderung hin zur Effizienz.Sobald also bei einem Menschen die Faulheit lauter schreit, als die Angst vor Veränderung, findet Fortschritt statt.Was hat nun die Hochbegabung damit zu tun?

Skepsis: Katze, die ein Auge halb offen hat, während sie gemütlich in einer Decke liegt. ©2018 Johanna Ringe www.dein-buntes-leben.de

Heute mal mit Skepsis

Heute bin ich sehr skeptisch. Nicht irgendetwas oder irgend jemand speziellem gegenüber, sondern so generell. Kennst Du auch Tage, an denen es zwar keinen erkennbaren Anlass dafür gibt, Du aber mit einer eher zurückhaltenden Grundstimmung durchs Leben gehst? Nicht wirklich mit schlechter Laune, nicht wirklich depressiv oder traurig oder verstimmt, sondern eher misstrauisch. Sowie meine Katze auf dem Foto nur ein Auge öffnet bzw. nur ein Auge schließt und mit dem anderen ihre Umgebung im Blick behält. Nein, ich warte nicht darauf, dass etwas schief geht. Ich bin auch nicht

Text Lieblingstier auf einem Photo eines Pinguins (c)Johanna Ringe 2018 www.dein-buntes-leben.de

„Wir müssen reden!“ Dein Lieblingstier

Schwalben streifen wie trunkene Mänaden durch die Gärten, besoffen von Pestiziden. Carls Lieblingstier, die Mönchsgrasmücke, perforiert lautstark alle Trommelfelle, einfach so, weil sie es kann. Die Katzen, liegen unter Büschen oder auf den kühlen Fliesen. Sie hecheln nicht, weil sich das nicht mit ihrem Selbstverständnis verträgt. Aber auch nur deshalb.
In dieser kurzen Betrachtung meiner Umgebung spielen Tiere eine große Rolle. Mit ihrer Hilfe wird die sommerliche Hitze illustriert und greifbar. Du hast sofort das Bild der Schwalben im Tiefflug vor Augen oder auch die Katze, wie sie dahingegossen auf den Abend wartet. Wir alle kennen mehr Tiere deutlich besser als wir vielleicht denken – nicht nur aus eigener Anschauung, sondern auch aus Texten, Büchern, Filmen, Liedern…
Tiere sind Teil unserer Kultur.

Selbst wenn es bei uns keine Elefanten in freier Wildbahn zu begutachten gibt, so ist doch im deutschen Sprachraum der Elefant im Porzellanladen ein vertrautes Bild. Ebenso die fleißige Biene, der Löwe als König der Tiere, die falsche Schlange oder der geschmeidige Panther. Hier bin ich bereits einmal auf unseren inneren Zoo, eine Variante des inneren Teams, eingegangen. Heute möchte ich Dich einladen, Deine Lieblingstiere mit neuen Augen zu betrachten:
Deine Lieblingstiere sagen einiges über Dich.

Ergebnisse, am besten so greifbar wie ein dicker Strauß Narzissen! (c) Johanna Ringe www.dein-buntes-leben.de

Sichtbare Ergebnisse, aber schnell!

Kennst Du diese Tage, an denen Du, obwohl Du sonst Kopfarbeiter bist, lieber mit den Händen arbeiten und sichtbare Ergebnisse erzielen würdest? Diese Tage, an denen Bücher lesen zehnmal so lange dauert wie normal? Diese Tage an denen Dir das Feilen an Formulierungen eigenartig irrelevant vorkommt im Vergleich zum Abschleifen der alten Sitzbank? Kennst Du den Moment wo Dein Garten Dich lockt, der Vorhang endlich umgenäht werden möchte oder die Reparatur des Rollladens einfach nicht mehr aufgeschoben werden kann? Sicher fallen Dir noch viel mehr Beispiele ein, aber ich will es hierbei belassen.
Es gibt Tage, an denen wollen wir sichtbare Ergebnisse!

Wie ein Freund so schön sagte: „Wenn ich meinen Outlook Kalender nicht konsultiere, dann weiß ich gar nicht, was ich heute geschafft habe!“

WIr alle sind Künstler! Text auf Originalbild von Johanna Ringe von 2014. (c)Johanna Ringe 2018. www.dein-buntes-leben.de

Ich bin eine Künstlerin, ja, wir alle sind Künstler!

Ich bin eine Künstlerin. Du bist eine Künstlerin oder ein Künstler. Tja, ich sehe, Du runzelst die Stirn. Genaugenommen hast Du das schon gemacht, als Du den Titel meines Blogbeitrags das erste Mal gesehen hast… Ist schon gut, das versteh ich ja, Du hast mich nie als Künstlerin betrachtet. Und Dich selbst vermutlich auch nicht, oder? (Bitte verzeih mir, falls ich Dir mit dieser Annahme unrecht tue!) Dann versuche ich Dir hier mal zu erklären, was meine Deutung des Begriffes “Künstler” ist.
“Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem ist nur, wie man ein Künstler bleibt, wenn man größer wird.” – Pablo Picasso

Es geht mir bei dieser Bezeichnung nicht um die Befähigung zur Ausübung gewisser Techniken wie Bildhauerei, Obertongesang oder Eitempera, nein. Es geht mir viel mehr um den Aspekt der individuellen Kreativität… um meine und Deine, ja, die allgemein dem Menschen innewohnende Fähigkeit, Neues zu schaffen. Bekannte, vorhandene Dinge neu miteinander zu verknüpfen. Das tun wir alle ständig, ob wir die Zeitung lesen, Häuser entwerfen, Briefe austragen oder Datenbanken pflegen.
Wir verarbeiten das, was unsere Sinne wahrnehmen, verknüpfen es mit der Summe unserer Erfahrungen, und handeln dann.

Mit dem Strom fliessen heisst auch manchmal einfach sitzen bleiben, auf einer Bank am Meer. (c)Johanna Ringe 2018 www.dein-buntes-leben.de

Mit dem Strom fliessen

Heute ist wohl einer von diesen Tagen: der Himmel hängt grau und tief, die Pflanzen werden immer grüner und scheinen auf den Regen zu warten, der Regen will nicht fliessen aber meine Erkältung sitzt mir immer noch im  Schlund, das Diktierprogramm streikt und auch sonst geht viel schief. Meine Geduld wird auf eine große Probe […]

Text: Das bunte Mädchen auf einem Photo von einem in der Sonne tanzenden Mädchen (c)2018 Johanna Ringe www.dein-buntes-leben.de

Das bunte Mädchen

Es war einmal, so fangen alle Märchen an. Es war einmal ein Mädchen, dessen Kopf war voller als der Kopf anderer Kinder. Von außen konnte man das nicht sehen, sie war ein Kind wie jedes andere, mit langen Zöpfen und roten Wangen. Sobald sie aber den Mund aufmachte, merkten die Leute, dass sie doch nicht […]