Wetter -fühlig: Text auf Photo von dunklem, wildem Wolkenhimmel. ©Johanna Ringe 2019 www.dein-buntes-leben.de

Gewitter – Hitze – Wetter – fühlig?

In den letzten Tagen war das Wetter sehr wild, unberechenbar und hat sich frech in den Vordergrund gespielt!

So wetterfühlig, wie ich bin, konnte ich dabei wenig planen. Ich hatte nicht nur ab und an Kopfschmerzen, sondern war den Energien ausgeliefert, die da draußen über den Himmel tobten.
Mal war ich lethargisch durch die große Hitze, dann baute sich langsam aber unaufhaltsam die Spannung auf, bis es kaum mehr aushaltbar war, und alle sich nur noch auf das erlösende Gewitter freuten. Kurz vor einem Gewitter bin ich extrem energiegeladen, es ist ein starker Impuls, etwas zu tun, herumzulaufen…

Gewitter! Aufbruch! Taten! Veränderung! Gewalt! Sex! Hauptsache, diese Spannung wird abgebaut.

Gerade hochsensible Menschen sind oft wetterfühlig. Sie haben Migräneanfälle, wenn der Luftdruck fällt, oder

Erzähl mir Deine Geschichte, Text auf Photo von Klosterbibliothek in Wells, UK.©Johanna Ringe 2019 www.dein-buntes-leben.de

Erzähl mir Deine Geschichte!

Die besten Bücher und Filme erzählen etwas über die Menschen. Nicht über die tollen Maschinen, sondern über ihre Erbauer, nicht über die Kreuzzüge, sondern über die Kreuzritter, nicht über die Pyramiden, sondern über diejenigen, die sie erdacht haben. Und auch nicht über die Zaubersprüche, sondern die Zauberer, nicht über die Raumschiffe, sondern die Raumfahrer. In den guten Geschichten geht es um Werte, darum, wie man das Leben lebt.  Denn letzten Endes ist jede gute Geschichte eine der uralten Geschichten, die wir Menschen uns seit Urzeiten erzählen: Gut gegen Böse, der Kampf ums Überleben oder um die Freiheit oder die große Liebesgeschichte…

Menschen brauchen Geschichten, und leben Geschichten

Im Grunde erzählen wir uns nicht nur gegenseitig Geschichten, sondern wir leben unser Leben als eine Geschichte, deren…

Dein Inneres Normal ist außergewöhnlich. 3 Kakteen und ein blühendes Alpenveilchen dazwischen. ©Johanna Ringe 2019 www.dein-buntes-leben.de

Dein Inneres Normal

Wir alle haben unser eigenes inneres Normal, unsere ganz individuelle Vorstellung davon, wie ein normaler Mensch in der Welt lebt. Schließlich kennen wir nur uns selbst, zumindest können wir nur uns wirklich gut kennen. Jeden anderen Menschen erleben wir erst einmal nur von außen. Als Kind gehst Du ganz natürlich davon aus, dass es allen anderen Menschen in bestimmten Situationen oder mit bestimmten Dingen genauso geht wie Dir selbst.Irgendwann lernen wir alle, dass Menschen unterschiedlich sind, die Welt unterschiedlich wahrnehmen und unterschiedlich auf sie reagieren. Wir lernen, dass es andere Realitäten gibt als unsere eigene, dass unsere Persönlichkeit, unsere Erfahrungen, unsere Prägungen und in gewissem Maß unsere Genetik unsere Realität prägen. Unsere Realität im Sinne unserer Erfahrung und Verarbeitung der Realität. Wir lernen, dass Normalität relativ ist, bzw. die Norm oft nur ein errechneter Durchschnitt, der sich gar nicht exakt in der Lebensrealität abbildet.

Der wichtigste Termin! ©Johanna Ringe 2019 www.dein-buntes-leben.de

Der wichtigste Termin im Kalender!

Du fragst Dich sicher, woher ich Deinen Termin oder Kalender kenne bzw. was Du mit meinem Terminkalender zu tun haben könntest… nun, wenn Du eine sensible, aussergewöhnlich aufnahmefähige Person bist – wenn Du nicht zum ersten Mal hier im Blog stöberst, dann bist Du das vermutlich – dann ist Dein wichtigster Termin auch mein wichtigster Termin. Und, Ladies and Gentlemen, hiiiier iiiist….(Trommelwirbel)….:
Die notwendige Pause!
Viel zu oft denken wir nur an

Was, wenn alles gut geht?

Du hast eine Idee. Etwas ganz besonderes. Du erzählst jemandem davon, bekommst Zuspruch. Du recherchierst, prüfst und rechnest, ob sie umsetzbar ist. Du planst. Doch irgendwann im Laufe der Entwicklung kommst Du an einen sehr schwierigen Punkt: Du zweifelst. Du hast Angst, zu versagen. Zu scheitern. Erfolglos zu sein mit Deiner Idee, Deinem Baby. Aber was, wenn alles gut geht?Was, wenn Du erfolgreich bist?

Faulheit ist die Mutter des Fortschritts. Foto von dösender Katze. ©Johanna Ringe 2019 www.dein-buntes-leben.de

Wilde These: Faulheit ist die Mutter des Fortschritts!

Heute werfe ich mal nur eine These in den Raum und hoffe auf eine rege Diskussion, am liebsten hier in den Kommentaren:Die menschliche Faulheit ist die Mutter des Fortschritts.Die meisten Hochbegabten sind sehr effizient, allein schon, weil sie unnötigen Arbeitsaufwand und Energieverbrauch vermeiden wollen. Daher der geradezu legendäre Optimierungszwang vieler Hochbegabter, über den ihre Kollegen und Mitarbeiter oft fluchen. „Das haben wir immer schon so gemacht, warum sollten wir das jetzt ändern? Never change a running system!“ Das sind Sätze, die die meisten von uns zuverlässig auf die Palme bringen. Wir begreifen nicht, wieso die menschliche Abneigung vor Veränderungen, der Wunsch nach der Sicherheit des Altbekannten, bei vielen Menschen so viel stärker ist, als der Wunsch, Zeit und Energie zu sparen durch eine Veränderung hin zur Effizienz.Sobald also bei einem Menschen die Faulheit lauter schreit, als die Angst vor Veränderung, findet Fortschritt statt.Was hat nun die Hochbegabung damit zu tun?

Selbstliebe lernen: Zeichnung eines Menschen, der nach innen spürend sein Herz leuchten lässt. ©Johanna Ringe 2019 www.dein-buntes-leben.de

Selbstliebe lernen in nur drei Minuten am Tag

Ich hab schon oft über Selbstliebe geschrieben, hier in diesem Blog. Dabei habe ich auch erwähnt, wie Selbstliebe und Selbstfürsorge aussehen können. Aber so wirklich handfeste Tipps zum Selbstliebe lernen gab es noch keine. Das möchte ich heute nachholen. Denn Selbstliebe lernen kann man nebenher, in klitzekleinen Minischritten, die oft nur eine Minute brauchen…Großartige Kleinigkeiten, zum Selbstliebe lernen und stärken:

Heimweh. Photo von argentinischer Berglandschaft. ©Johanna Ringe 2019 www.dein-buntes-leben.de

Heimweh – vom Umgang mit einem schweren Gefühl

Es hat mich überrascht und beruhigt, festzustellen, dass viele andere hochbegabte und hochsensible Menschen mir im Bezug auf Heimweh ähnlich sind. Schon als Kind, wenn ich bei meiner Großmutter übernachtete, war alles so lange gut, bis ich mit meiner Mutter telefonierte. Das brachte mich jedes Mal so durcheinander, dass ich mich letztendlich in Schlaf weinte. Ähnlich reagierte ich, wenn mein großer Bruder fort war: ich war traurig, beim Abschied, gewöhnte mich aber dann daran, dass er nicht da war. Kann dann eine Postkarte oder ein Telefonanruf, vermisste ich ihn wieder furchtbar.Ich schien zwischen totaler Verdrängung und heller Verzweiflung umzuschalten.Als Teenager zog ich mit meinen Eltern nach Argentinien, mein Bruder blieb in Deutschland, weil er schon studierte. Der Abschied war schwer, natürlich, vor allem auch der von den Großeltern. Gleichzeitig überdeckte aber die Aufregung über das neue Leben, den aller ersten Flug und alle anderen Veränderungen das Heimweh. Jeder Besuch aus Deutschland war wunderbar, und es machte mir Freude gegen Jahresende über Weihnachten und Neujahr nach Deutschland zu fliegen – auch allein ohne meine Eltern. Alles ging immer so lange gut, bis ich mit jemandem im jeweils anderen Land telefonierte.Die Stimme zu hören zerriss mir förmlich das Herz, und ich brauchte einige Zeit um mich davon zu erholen.

Verarbeitung bruacht ihre Zeit: Zeichnung einer Frau die sich an eine Begegnung mit Elefanten erinnert... ©Johanna Ringe 2019 www.dein-buntes-leben.de

Lass deiner Verarbeitung ihre Zeit!

Alle Erfahrungen, die Menschen machen, müssen sie auch verarbeiten. Dazu brauchen wir mal mehr, mal weniger Zeit. Hochsensible brauchen grundsätzlich etwas mehr Zeit dafür, weil sie einfach wesentlich mehr Informationen ungefiltert oder weniger gefiltert aufnehmen als andere in einer vergleichbaren Situation. Je emotionaler und intensiver eine Erfahrung ist, umso wichtiger und komplexer ist auch die Verarbeitung.Selbst wenn es schöne Erfahrungen waren, bleiben es viele Eindrücke deren Verarbeitung schlicht Zeit braucht. Das kann dazu führen, dass Du Dich nach einem Urlaub fühlst, als bräuchtest Du einen weiteren Urlaub um Dich zu erholen. Wie kann es sein, dass Hochsensible nach einem ereignisreichen Zeitraum einfach länger brauchen, um all das zu verarbeiten was sie erlebt haben, als sie selbst glauben?Auch viele Hochsensible feiern gerne Geburtstage, gehen gerne tanzen und mögen Konzerte. Sie haben Hobbys, Familien und Freunde, und die gleichen …

12 Dinge, die Renaissancemenschen brauchen - Text auf Foto von Michelangelos David. ©2019 Johanna Ringe www.dein-buntes-leben.de

12 Dinge, die Renaissancemenschen brauchen

1. Unabhängigkeit

Diese beweglichen Geister möchte sich nicht in Regeln eingezwängt fühlen. Schon gar nicht in Regeln, die ganz offensichtlich für andere Menschen gemacht sind. Am liebsten haben sie die Kontrolle über ihr eigenes Leben, über ihre Zeitpläne, ihre Arbeitsabläufe etc. Wenn sie sich dabei dann an die Regeln halten, aus freien Stücken, ist das nicht schlimm – Hauptsache sie sind unabhängig in ihren Entscheidungen.
2. Einen Sinn im Tun

Skepsis: Katze, die ein Auge halb offen hat, während sie gemütlich in einer Decke liegt. ©2018 Johanna Ringe www.dein-buntes-leben.de

Heute mal mit Skepsis

Heute bin ich sehr skeptisch. Nicht irgendetwas oder irgend jemand speziellem gegenüber, sondern so generell. Kennst Du auch Tage, an denen es zwar keinen erkennbaren Anlass dafür gibt, Du aber mit einer eher zurückhaltenden Grundstimmung durchs Leben gehst? Nicht wirklich mit schlechter Laune, nicht wirklich depressiv oder traurig oder verstimmt, sondern eher misstrauisch. Sowie meine Katze auf dem Foto nur ein Auge öffnet bzw. nur ein Auge schließt und mit dem anderen ihre Umgebung im Blick behält. Nein, ich warte nicht darauf, dass etwas schief geht. Ich bin auch nicht