Oszillation, Rhythmen Deines Lebens. Im Hintergrund Wellenformen: Sinus, Rechteck, Dreieck, Sägezahn. ©Johanna Ringe 2019. www.dein-buntes-leben.de

Oszillation – Rhythmen Deines Lebens

Du oszillierst zwischen Verzweiflung und Optimismus. Hierbei hat die Oszillation eine andere Form, eine andere Wellenlänge als bei Deinem Schlafbedürfnis oder Deinem Hungergefühl.

Jeder unserer Rhythmen zeigt eine andere Oszillation.

Manche sind überschaubar, weil die Wiederholungen so kurz aufeinanderfolgen, dass wir sie erkennen können. Die Oszillation fällt uns auf, wir erkennen die beiden Pole sehr deutlich zwischen denen wir gerade schwingen. Das sind die alltäglichen Dinge wie unser Schlafrhythmus, Tag und Nacht, unsere körperlichen Bedürfnisse und unsere hormonellen Veränderungen. Andere Sachen nehmen wir nicht als Schwingung wahr, weil die Oszillation eine viel zu große Periodendauer hat, oder wir keine Regelmäßigkeit in ihr erkennen können.

was wäre, wenn...? Text auf schillerndem Grund. ©Johanna Ringe 2019 www.dein-buntes-leben.de

Was wäre, wenn Deine Träume wahr würden?

Was wäre, wenn Du in Wirklichkeit ganz anders wärst? Was wäre, wenn Du diesen scheinbar ketzerischen Gedanken einen Raum und eine Zeit geben könntest, um sie zu überprüfen?
Es gibt eben auch die Träume, die nicht aufgeben. Die uns verfolgen. Die wir uns oft selbst nicht einmal eingestehen.
Aber wovor haben wir Angst?
Wir fürchten unsere Sicherheit zu verlieren, unser vertrautes Umfeld. Die meisten von uns brauchen ein Trauma, eine schwere Krankheit, den Tod eines geliebten Menschen o. ä. um zu begreifen, dass diese Sicherheit eine Illusion ist. Und wenn diese Sicherheit eine Illusion ist, was genau hindert uns denn dann daran, unseren Träumen die Tür zu öffnen?

Erzähl mir Deine Geschichte, Text auf Photo von Klosterbibliothek in Wells, UK.©Johanna Ringe 2019 www.dein-buntes-leben.de

Erzähl mir Deine Geschichte!

Die besten Bücher und Filme erzählen etwas über die Menschen. Nicht über die tollen Maschinen, sondern über ihre Erbauer, nicht über die Kreuzzüge, sondern über die Kreuzritter, nicht über die Pyramiden, sondern über diejenigen, die sie erdacht haben. Und auch nicht über die Zaubersprüche, sondern die Zauberer, nicht über die Raumschiffe, sondern die Raumfahrer. In den guten Geschichten geht es um Werte, darum, wie man das Leben lebt.  Denn letzten Endes ist jede gute Geschichte eine der uralten Geschichten, die wir Menschen uns seit Urzeiten erzählen: Gut gegen Böse, der Kampf ums Überleben oder um die Freiheit oder die große Liebesgeschichte…

Menschen brauchen Geschichten, und leben Geschichten

Im Grunde erzählen wir uns nicht nur gegenseitig Geschichten, sondern wir leben unser Leben als eine Geschichte, deren…

Selbstliebe lernen: Zeichnung eines Menschen, der nach innen spürend sein Herz leuchten lässt. ©Johanna Ringe 2019 www.dein-buntes-leben.de

Selbstliebe lernen in nur drei Minuten am Tag

Ich hab schon oft über Selbstliebe geschrieben, hier in diesem Blog. Dabei habe ich auch erwähnt, wie Selbstliebe und Selbstfürsorge aussehen können. Aber so wirklich handfeste Tipps zum Selbstliebe lernen gab es noch keine. Das möchte ich heute nachholen. Denn Selbstliebe lernen kann man nebenher, in klitzekleinen Minischritten, die oft nur eine Minute brauchen…Großartige Kleinigkeiten, zum Selbstliebe lernen und stärken:

Verarbeitung bruacht ihre Zeit: Zeichnung einer Frau die sich an eine Begegnung mit Elefanten erinnert... ©Johanna Ringe 2019 www.dein-buntes-leben.de

Lass deiner Verarbeitung ihre Zeit!

Alle Erfahrungen, die Menschen machen, müssen sie auch verarbeiten. Dazu brauchen wir mal mehr, mal weniger Zeit. Hochsensible brauchen grundsätzlich etwas mehr Zeit dafür, weil sie einfach wesentlich mehr Informationen ungefiltert oder weniger gefiltert aufnehmen als andere in einer vergleichbaren Situation. Je emotionaler und intensiver eine Erfahrung ist, umso wichtiger und komplexer ist auch die Verarbeitung.Selbst wenn es schöne Erfahrungen waren, bleiben es viele Eindrücke deren Verarbeitung schlicht Zeit braucht. Das kann dazu führen, dass Du Dich nach einem Urlaub fühlst, als bräuchtest Du einen weiteren Urlaub um Dich zu erholen. Wie kann es sein, dass Hochsensible nach einem ereignisreichen Zeitraum einfach länger brauchen, um all das zu verarbeiten was sie erlebt haben, als sie selbst glauben?Auch viele Hochsensible feiern gerne Geburtstage, gehen gerne tanzen und mögen Konzerte. Sie haben Hobbys, Familien und Freunde, und die gleichen …

Kreis ums Feuer: Komm ans Feuer, Liebes. Text über Foto von Lagerfeuer in der Dämmerung. ©2019 Johanna Ringe www.dein-buntes-leben.de

Komm ans Feuer, Liebes

Ich setz nur schnell den Kessel auf, schüttle meine Röcke
auf, und setze mich neben Dich auf die Stufen des großen bunten Wagens …

Jetzt hör hin, Liebes, lausche auf die Flüsterknistergeräusche des Feuers und die von weit her wehenden Wiegenlieder …Lausche, Liebes, auf den Wind und die Eulen …Lausche, Liebes, auf das sich entfaltende Universum …Lausche, Liebes, während Du tief einatmest…Und aus…

Kritik: "Darf ich dazu was anmerken?" als Satz zu zwei sich unterhaltenden Menschen. ©Johanna Ringe 2018 www.dein-buntes-leben.de

Kritik! Wie kritikfähig bist Du?

(…)Nebenbei bemerkt: Kritiklosigkeit, also kritiklos und unkritisch zu sein ist auch keine gute Idee. Selbst zu denken und Dinge zu hinterfragen ist mindestens genauso wichtig, wie die Fähigkeit mit Kritik angemessen umzugehen. Das muss ich hochbegabten Menschen selten erzählen. Aber der Umgang mit Kritik ist für die Hochbegabten oft besonders schwer. Warum ist das so? Wir selbst kritisieren uns, sobald wir unsere Fehler erkennen. Das passiert oft unbewusst und so nebenbei, aber dadurch wirkt Kritik durch andere wie eine Wiederholung und Verstärkung.
Dazu kommt noch, dass die Sachebene und die Gefühlsebene vermischt werden. Wir haben fast alle gelernt, dass Lob ein Ausdruck von Anerkennung unserer Person ist, und so ist Kritik automatisch mit Ablehnung unserer Person assoziiert. Selbst wenn es in den meisten Fällen nur eine Kritik unseres Verhaltens ist, gefühlt ist es Kritik an uns.

Skepsis: Katze, die ein Auge halb offen hat, während sie gemütlich in einer Decke liegt. ©2018 Johanna Ringe www.dein-buntes-leben.de

Heute mal mit Skepsis

Heute bin ich sehr skeptisch. Nicht irgendetwas oder irgend jemand speziellem gegenüber, sondern so generell. Kennst Du auch Tage, an denen es zwar keinen erkennbaren Anlass dafür gibt, Du aber mit einer eher zurückhaltenden Grundstimmung durchs Leben gehst? Nicht wirklich mit schlechter Laune, nicht wirklich depressiv oder traurig oder verstimmt, sondern eher misstrauisch. Sowie meine Katze auf dem Foto nur ein Auge öffnet bzw. nur ein Auge schließt und mit dem anderen ihre Umgebung im Blick behält. Nein, ich warte nicht darauf, dass etwas schief geht. Ich bin auch nicht

Foto von Stopschild als Symbol für den persönlichen Befriedigungspunkt der Vielbegabten. ©2018 Johanna Ringe www.dein-buntes-leben.de

Befriedigungspunkt: bis hierher & nicht weiter, Vielbegabte!

Wie im Blog zum roten Faden versprochen soll es heute um den Punkt gehen, bis zu dem ein Scanner in ein Thema eintaucht. Ich nenne diesen Punkt gerne „persönlichen Befriedigungspunkt“ – allen offensichtlichen Assoziationen zum Trotz, denn er ist genau das: der Punkt, an dem Vielbegabte mit einem Thema fertig sind, weil sie sich befriedigend damit befasst haben. Sie sind mit sich und der Thematik zufrieden, und suchen neue Herausforderungen. Dabei spielt die Meinung der anderen, ob sich der Vielbegabte ausreichend mit dem Thema befasst habe, absolut keine Rolle. (Höchstens bei der emotionalen Verfassung des Scanners in der Umbruchsituation, nicht aber mit der persönlichen Befriedigung!)
Jeder Vielbegabte kann diesen Punkt, wenn er sein bisheriges Leben genauer anschaut, erkennen.

Dein Rhythmus: Trommelstöcke, Tamburin, Schellenkranz und Shaker. (c)Johanna Ringe 2018 www.dein-buntes-leben.de

Kennst Du Deinen Rhythmus? Lebst Du ihn?

Den eigenen Rhythmus zu leben kann unglaublichen Spaß machen! Im Umkehrschluss macht es auf Dauer grantig und letzten Endes krank, sich ständig an einen anderen Rhythmus, der sehr verschieden ist vom eigenen, anpassen zu müssen.

Ein einfaches Beispiel hierfür ist natürlich der Schlafrhythmus. Mittlerweile wissen wir, dass Schichtarbeit ungesund ist (deshalb bekommt man dafür auch eine ordentliche Gehaltszulage, bei einem ordentlichen Arbeitgeber). Und jede Mutter, die mal ein Kind gestillt hat, kann ein Lied davon singen, wie glücklich und befriedigend sie es empfunden hat, endlich wieder ihren eigenen Rhythmus zu haben, ohne Unterbrechungen durch ein hungriges Baby. All unsere Mutterliebe, alle hormoninduzierten Glücksgefühle helfen auf Dauer nicht gegen die negativen Auswirkungen der Fremdbestimmung.
Aber nicht nur der Schlafrhythmus, auch unsere anderen Rhythmen sind sehr persönlich, sehr individuell unterschiedlich.

(Über das Zeitgefühl, Eigenzeit und Zeitnot habe ich hier bereits gebloggt.) Wenn man sich klarmacht, dass jedes menschliche Individuum einen ganz eigenen individuellen Stoffwechsel und Hormonhaushalt hat, dann ist es nur logisch, dass Verdauung, Hungergefühl, Durst, Nahrungsaufnahme, Bewegungsdrang und Schlafbedürfnis ebenso unterschiedlich sind.

Text Lieblingstier auf einem Photo eines Pinguins (c)Johanna Ringe 2018 www.dein-buntes-leben.de

„Wir müssen reden!“ Dein Lieblingstier

Schwalben streifen wie trunkene Mänaden durch die Gärten, besoffen von Pestiziden. Carls Lieblingstier, die Mönchsgrasmücke, perforiert lautstark alle Trommelfelle, einfach so, weil sie es kann. Die Katzen, liegen unter Büschen oder auf den kühlen Fliesen. Sie hecheln nicht, weil sich das nicht mit ihrem Selbstverständnis verträgt. Aber auch nur deshalb.
In dieser kurzen Betrachtung meiner Umgebung spielen Tiere eine große Rolle. Mit ihrer Hilfe wird die sommerliche Hitze illustriert und greifbar. Du hast sofort das Bild der Schwalben im Tiefflug vor Augen oder auch die Katze, wie sie dahingegossen auf den Abend wartet. Wir alle kennen mehr Tiere deutlich besser als wir vielleicht denken – nicht nur aus eigener Anschauung, sondern auch aus Texten, Büchern, Filmen, Liedern…
Tiere sind Teil unserer Kultur.

Selbst wenn es bei uns keine Elefanten in freier Wildbahn zu begutachten gibt, so ist doch im deutschen Sprachraum der Elefant im Porzellanladen ein vertrautes Bild. Ebenso die fleißige Biene, der Löwe als König der Tiere, die falsche Schlange oder der geschmeidige Panther. Hier bin ich bereits einmal auf unseren inneren Zoo, eine Variante des inneren Teams, eingegangen. Heute möchte ich Dich einladen, Deine Lieblingstiere mit neuen Augen zu betrachten:
Deine Lieblingstiere sagen einiges über Dich.