Coaching Kreativität

Besuch im Haus Lebenskunst

Haus Lebenskunst (Text und stilisiertes Häuschen) ©Johanna Ringe 2020 www.dein-buntes-leben.de

Du hast eine lange Reise hinter Dir, aber nun bist Du angekommen! Das offene Gartentor vor Dir lädt Dich ein und Du gehst zwischen den großen Hortensienbüschen auf das farbenfrohe Haus Lebenskunst zu. Vorbei an sattem Grün, dem Weg folgend, gehst Du auf die Stimmen zu.
Jetzt siehst Du sie: eine bunt gemischte Gruppe von Frauen aller Lebensalter. Sie stehen vor der offenen Tür des Hauses und unterhalten sich angeregt.

Eine der Frauen, sie hat Regenbogenfarben im Haar, hebt den Blick, sieht Dich und winkt.

Dann hebt sie die Stimme: „Ah, wie schön, dann sind wir ja jetzt vollzählig! Geht mal durch ins Atelier, ihr Lieben!“
Ich komme Dir also entgegen, um Dich zu begrüßen und begleite Dich dann hinter den anderen ins Haus. Dein Gepäck lässt Du im Flur stehen und trittst in einen hellen Raum, der nun von fröhlichen Stimmen gefüllt wird. Kleine Gruppen von Frauen sammeln sich vor den großen Fenstern und bewundern den weiten Blick: „*Seht Euch den Himmel über dem Meer an!  * Und wie schnell die Wolken ziehen!  * Das ist so ein toller Ausblick! * Ist das da hinten ein Segel? * Siehst Du diese Lichtstrahlen?!“ tönt es durcheinander.

Gleichmäßig im Raum verteilt stehen Staffeleien mit leeren Leinwänden, daneben jeweils ein Wägelchen mit Pinseln, Farben und Wassergläsern.

Neben einer der Staffeleien, am Kopfende des großen Raums, steht auf einem Tisch ein wunderschöner Blumenstrauß. Daneben ein paar Kerzen, eine Vase mit alten Pinseln, eine große Schale mit Obst und ein Plätzchenteller. An einer der Wände stehen Getränke parat: Tee, Kaffee, Wasser und diverse Säfte. Bei genauerer Betrachtung erkennst Du an einer der Staffeleien ein kleines Schild mit Deinem Namen! Und eine große bunte Tasse, die nur auf Dich gewartet hat… Lächelnd gehst Du zu den anderen.

Oder vielleicht so:

Du hast eine lange Reise hinter Dir, aber jetzt bist Du da: gemeinsam mit einigen anderen wirst Du an der Tür des bunten Hauses in Empfang genommen. Dein Gepäck lässt Du dort im Flur und folgst den anderen durch eine Hintertür auf einen Hof. Unter einer dicht bewachsenen Pergola sind dort mehrere Arbeitsplätze aufgebaut: aufgebockt warten interessante Steine darauf, dass ihr die in ihnen versteckte Form freilegt. An der Hauswand, im Schatten, stehen Getränke und Erfrischungen bereit. Eine Figur in einem staubigen Overall kommt durch den Garten auf Euch zu: „Oh! Da seid ihr ja! Dann kann es ja jetzt endlich losgehen – ich freue mich so darauf, mit Euch zu arbeiten! Kommt erst mal hier rüber, zu den Stühlen. Kurze Besprechung, schnelles Umziehen, loslegen – einverstanden?“ Du spürst ein breites Grinsen auf Deinem Gesicht.

Oder ist es eher so:

Du hast auf Deiner Anreise viele Eindrücke gesammelt und kannst es kaum erwarten, sie endlich zu Papier zu bringen. Nachdem Du Dein Gepäck in „Dein“ Zimmer gebracht hast, gehst Du zu den andern in den Seminarraum. Ein paar vertraute Gesichter lächeln Dich an, ein paar andere wirken unsicher. Du gehst zu dem Tisch am Kopfende des Raums, legst Dein Mäppchen und Dein Notizbuch darauf und stellst Deine Tasche daneben. Zufrieden schaust Du Dich im Raum um. Dann gehst Du zu den anderen und sagst mit einem unwillkürlichen Lächeln: „Ach, wie schön, dass ihr alle da seid! Lasst uns mal auf der Terrasse eine Tasse trinken und den Ablauf unserer gemeinsamen Woche durchsprechen.“ Mit diesen Worten führst Du sie zu Tür.

Oder doch lieber so:

Du bist plötzlich sehr aufgeregt. Unterwegs hast Du die Reise genossen, und mit jeder Etappe schien eine Schicht Anspannung von Dir abzufallen. Jetzt, im Gartentor, die leuchtenden Farben des Hauses vor Dir, bekommst Du Herzklopfen: „Zwei ganze Wochen kreatives Coaching-Retreat! Was habe ich mir nur dabei gedacht?!“ Noch bevor Du Dich umdrehen und die Flucht ergreifen kannst kommt dir jemand entgegen. Eine Frau mit einem großen Einkaufskorb lächelt Dich an und ruft über die Schulter zum Haus: „Sie ist da!“ Mit einem freundlichen Nicken läuft sie an Dir vorbei zur Straße. Du greifst Deine Tasche fester und gehst auf die offene Haustür zu.

Eine Frau mit bunten Haaren kommt lächelnd auf Dich zu: „Herzlich willkommen! Ich hoffe Du hattest eine gute Reise? Stell Deine Sachen ruhig dahin. Wenn Du möchtest, kannst Du erst mal etwas trinken, hier ist die Küche. Oh, dort drüben ist die Toilette. Sag mir, was ist Dir lieber: zuerst etwas mit mir trinken und eine Führung durchs Haus bekommen oder zuerst Dein Zimmer sehen, auspacken, ankommen und wir treffen uns in 1 Stunde wieder hier unten?“

Jedenfalls kommt es dann so:

„Jedenfalls würde ich manchmal am liebsten hierbleiben.“ Sagst Du während Du aus dem Fenster schaust. „Es ist nicht nur der Ort, der so gut tut. Auch nicht nur das heimelige Haus mit all seinen vielen Möglichkeiten. Praktisch alle Menschen, denen ich hier begegne, ob Teilnehmer oder Kursleiter, wären die Reise wert! Vor allem aber habe ich den Eindruck zu wachsen, wenn ich hier bin. Mein inneres Ich expandiert, ich sprenge selbst gesetzte oder anerzogene Grenzen, die ich vorher gar nicht sehen konnte. Ich bin eine sich öffnende Blüte. Und noch eine. Und noch eine. …“

Ich weiß ganz genau, was Du sagen willst!

Und deshalb fährst Du immer wieder heim: um zu blühen, zu strahlen und das Gelernte anzuwenden. Bis Dein persönlicher Zyklus wieder beginnt: bis die Unruhe Dich wieder treibt…

Herzlichst, wo immer Du gerade bist,

Unterschrift Johanna (c) Johanna Ringe 2014 ff. www.dein-buntes-leben.de

P.S.: Gefällt Dir die Idee vom Haus Lebenskunst? Möchtest Du dort arbeiten? Oder einen Kurs besuchen? Weisst Du, wo das Haus steht?

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