Lernen: Bild von konzentrischen Kreisen: innen Komfortzone, dann schmale Lernzone und aussen die Panikzone (c)2018 Johanna Ringe www.dein-buntes-leben.de

Lernen: Kein Grund zur Panik!

Wir Menschen lernen, wir lernen vielleicht ungern absichtlich, aber wir lernen auf jeden Fall täglich unbewusst. Manche Dinge würden wir lieber nicht gelernt haben, unsere schlechten Gewohnheiten zeugen davon. Manches wollte man uns beibringen, aber wir gerieten dabei in Panik, und haben es nie gelernt. Anderes möchten wir gerne lernen und wissen manchmal nicht so genau wie.
Eines der übergreifenden Probleme dabei ist, dass wir gerne in unserer Komfortzone bleiben, diese aber zum Lernen verlassen müssen.

Das Denkmodell hierzu kann man sich vorstellen als einen Kreis (Komfortzone) mit Ringen darum (Lernzone und Panikzone). Wenn aber in der Mitte die Komfortzone ist, und dann die Lernzone kommt, dann ist ganz außen die Panikzone. Wenn Du Dir vornimmst etwas zu lernen, beispielsweise Autofahren, und dabei an einen sehr ambitionierten Lehrer gerätst, dann ist Dir vielleicht der Ort an dem Du lernen sollst, zu komplex und zu voll, der Lernschritt also zu groß, und Du landest sofort in Deiner Panikzone.

Bilderdenken - Zeig mir den Film in Deinem Kopf, Bilderdenker! (c)2016 Johanna Ringe www.dein-buntes-leben.de

Zeig mir den Film in Deinem Kopf, Bilderdenker!

(…)Die meisten Menschen gehören zu einem von zwei Lerntypen: auditiv-sequentiell oder visuell-räumlich. Letztere sind die Bilderdenker.
Bereits in der Schule ist klar erkennbar: während der auditiv-sequentielle Typ gut mit Vorträgen, Tabellen, Vokabellernen, abstrakten Erklärungen und Details zurecht kommt, bevorzugt der visuell-räumliche Typ Schaubilder, Graphen und große Würfe ganzheitlich zu erfassender Problematiken und Zusammenhänge. Kurz: was sie sehen und sich einprägen können, bleibt besser im Gedächtnis der Bilderdenker. (…)