Der Rote Kreis

(Spoiler: Hier geht es nicht um den gleichnamigen Krimi, meine Lieben!)

Der Rote Kreis (c)2016 Johanna Ringe www.dein-buntes-leben.de

Was ist Der Rote Kreis?

Dahinter verbirgt sich ein regelmäßiges Treffen für Frauen:
Ein Kreis, der sich ums imaginäre Feuer setzt, bunt gemischt aus unterschiedlichen Frauen verschiedenen Alters, die miteinander reden, lernen, weinen und lachen, denen nichts Menschliches, nichts Weibliches fremd ist, und die füreinander da sind. Das gemeinsame Thema:

Frau sein. Frau werden. Wechseljahre, Pubertät, Midlife Crisis…. wie man sie auch jeweils nennen mag, es ist immer eine Zeit voller Herausforderungen und auch Chancen.

Wir werden „schwieriger“, anstrengender für uns selbst und andere, sehen mehr oder weniger besorgt unserer körperlichen Entwicklung zu, erleben plötzlich, dass Menschen uns anders behandeln – wissen aber kaum etwas Genaues über die Fakten hinter den körperlichen und seelischen Veränderungen.

Wir leiden oft unter scheinbar Unerklärlichem,
ohne zu wissen, wie normal das alles eigentlich ist! Das wollen wir gemeinsam ändern!

Wir wollen

  • in geschütztem Rahmen offen sprechen
  • uns austauschen über unsere Erfahrungen, Befürchtungen und Ängste
  • unserer Kreativität ihren Lauf lassen, vielleicht auf neue Art und Weise
  • über neue Wege, Möglichkeiten und Chancen reden, die sich nun auftun
  • gemeinsam Literatur erarbeiten und Fakten kennenlernen (Mein Plan sieht vor, auch mal eine Gynäkologin einzuladen…)
  • uns offenen Herzens begegnen,
  • einander respektvoll zuhören,
  • achtsam sein mit uns selbst und mit der Gruppe,
  • Körper, Geist und Seele gleichermaßen zu Wort kommen lassen
  • gemeinsam viel und laut lachen
  • einander stärken und unterstützen
Kurz: wir wollen gemeinsam vertrauensvoll in einem geschützten Rahmen und ganz bewusst durch diese Zeit gehen!
Wer ist das, dieses Wir ? Und wieso ist es rot?

Dazu gibt es eine schöne chinesische Legende, die besagt, dass alle Seelen, die sich in diesem Leben auf Erden begegnen werden, bereits vor ihrer Menschwerdung mit einem roten Faden verbunden worden sind. Darauf vertrauend lade ich Dich herzlich ein, mir eine Mail zu schreiben, wenn dieses Angebot Dich irgendwie berührt. (Zur weiteren Symbolik der Farbe Rot siehe unten)

Du bist hier richtig, wenn Du ein Ziehen an Deinem Stück des Roten Fadens verspürst…

Die Fakten

Die Treffen mit 5 bis 10 teilnehmenden Frauen (ab 40) werden entweder in meinem Empfangszimmer in Ingelheim stattfinden oder sollte der Kreis größer werden, dann im MärchenTraumRaum. Es wird ein kleiner Unkostenbeitrag erhoben werden, je nach Gestaltung der Treffen.

Es soll eine regelmäßige Institution in unseren Leben werden, also denk nach: wann und wie oft würdest Du dich gerne mit anderen Frauen austauschen?

  • Monatlich? 14tägig?
  • Vormittags? Mittags? Abends?
  •  Am Wochenende oder unter der Woche?
  • Eher 1-3 Stunden, oder eher einen halben Tag?
  • Nur Reden oder auch gemeinsames Essen?
  • Du hast noch eine ganz verrückte Idee…?
Interesse an der Teilnahme sowie alle Ideen zu Terminen, Gestaltung und Inhalten etc. an: johanna@dein-buntes-leben.de  Ich freue mich schon auf Dich!

Ah, da war ja noch etwas:
Was alles zur Symbolik des Roten Kreises gehört, das klären wir dann beim ersten Treffen, aber vielleicht hast Du schon von den drei Farben der Frauenarchetypen gehört: schwarz, weiß und rot. (Eine beliebte Kombination, die vielen Assoziationen sind nicht ganz unkompliziert.)

Lass mich Dir kurz was erzählen:

„Nun“, sagte Emma, „setz mal Wasser auf, Kleines.“ Und Katinka tat wie ihr geheißen. Während sie in der Küche herumwerkelte machten die beiden andern es sich in der Essecke bequem. Emma sortierte ihre Röcke auf die Bank, und Hanna rutschte mit ihrem dicken Hintern im Lehnstuhl so lange hin und her, bis sie eine gute Position gefunden hatte um sich bequem ein Pfeifchen zu stopfen. „So, meine Lieben“, dröhnte Hanna dann, „was liegt uns heute auf der Seele, hm?“ Sie lachte dreckig auf und entzündete dann schmauchend ihre Pfeife, was ihr böse Blicke von Katinka eintrug.

„Musst du dem Kind immer die Hütte vollqualmen, Weib?“ fragte Emma dann auch genervt, doch die Alte lachte nur auf und verbreitete weiter blaue Wolken. Nach ein paar Minuten schienen die beiden andern ohnehin vollkommen vergessen zu haben, dass hier eine Pfeife im Spiel war, im Gegenteil, man war entspannt und gelassen… genau das war Hannas Absicht gewesen. Leise schmunzelte sie, was ihre roten Apfelbäckchen glänzen ließ, und schmauchte weiter, dieweil die beiden andern den Kaffeetisch deckten und sich über das Rezept für den Apfelkuchen unterhielten, den Emma mitgebracht hatte… Apfelkuchen, natürlich, was konnte man von einer Mutter schon anderes erwarten! Hanna lachte wieder, immun gegen die irritierten Blicke der jüngeren Frauen.  Katinka war von hektischer Betriebsamkeit abrupt zu genüsslichem Faulenzen gewechselt. Privileg der Jugend. Und nun begann sie, den Kuchen auf Teller zu schaufeln und Tee oder Kaffee in die ihr gereichten Tassen zu füllen, wie sich das gehörte für die Jüngste.  Mit ihren rosigen Wangen, den sanften Kurven und ihrem herrlichen Erröten war Katinka eine Herausforderung für jeden. Zum Anbeißen, die Kleine.  Daneben wirkte Emma fast zu überbordend, in ihrer fraulichen Pracht, mit roten Lippen, lautem Lachen und der Ausstrahlung einer Wissenden. Wenn Emma tanzte, dann schnappten alle anderen nach Luft. Oder nach ihrem Liebsten. Emma hatte diese sinnliche Ausstrahlung, diese scheinbar unbewusste Provokation, die noch aus dem einfachsten Sich-Luft-zufächeln eine eindeutige Aufforderung macht. Sie war das Wunschziel, der zu erobernde Preis für die meisten Menschen die ihr begegneten. Dabei war sie sich dessen bewusst, maß der Gier die sie entfachte aber keinerlei Bedeutung zu. Das war eben so. Menschen wollten sie, und damit musste sie leben. Und die anderen auch. Katinka bewunderte Emmas Gelassenheit diesbezüglich, und versuchte selbst etwas gelassener zu werden im Umgang mit anderen. Aber das hatte noch Zeit.

Hanna wusste das, denn sie war auch mal die Jungfrau, auch mal die Mutter gewesen. Und nun war sie eben die Alte. Das war der Lauf der Dinge, den man nicht ändern konnte, und den Hanna auch nicht ändern wollte. Sie war gerne die Alte. Wirbelte gerne Staub auf, provozierte und stichelte genauso gern, wie sie dann wissend die Arme ausbreitete, um zu trösten. Sie sagte die Wahrheit, immer, vielleicht nicht immer gleich die ganze Wahrheit, das wäre zu zeitraubend. Aber wer Hanna etwas fragte, musste auf Ehrlichkeit gefasst sein. Und auf jene gewisse Rücksichtslosigkeit des Alters… die ihr selbst so ausnehmend gut gefiel.

Also, da sind die Farben: weiß ist die unschuldige Jungfrau, rot ist die tatkräftige Mutter, schwarz ist die weise Alte. Sie alle haben Raum in jedem Frauenleben. Auch in meinem, auch in Deinem. Deshalb ist die Schrift rot und schwarz. Weil wir Frauen mit vielen Facetten sind. Und unter anderem darüber werden wir reden. Wenn Du willst.

Ich freue mich drauf,

Intentional Creativity Guide 2022 Johanna RingeJohanna Ringe dein-buntes-leben.de

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